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Letzte Aktualisierung: 29.09.2010
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Sterne, Tanz und Algorithmen


Ein Bremer Kollaborationsprojekt zum Jahr der Mathematik zwischen Künsten und Wissenschaften stellt sich vor:

Filmpräsentation, Tanzperformance und ein interaktiver virtueller Libellenschwarm. Wie kommt die Ordnung in die Welt? Wie funktioniert menschliches Lernen? Woher weiß ein Elektron was es zu tun hat, wenn es einen Impuls bekommt? Wie verhält sich die Informatik zur Komplexität organischen Lebens? Die Künste bergen die Chance, Fragen in die Zwischenräume unseres Wissens zu werfen.

Der Choreograf Harry Seelig und der Filmemacher Jörg Streese vom Zentrum für Performance Studies der Universität Bremen haben ein Filmprojekt entwickelt, in welchem Tanz, Informatik und multiperspektivische Expertisen gemeinsam einen ebenso hochreflektierten wie poetischen Zugang zu den Geheimnissen unserer Welt öffnen.

Eine Tänzerin spielt mit einem computergenerierten, auf ihre Bewegungen reagierenden Schwarm kleiner Lichtlibellen, die von oben auf die Tanzfläche projiziert werden: Mit ihr treffen ca. vier Millionen Jahre lebendiger Entwicklung auf die virtuellen Protagonisten heutiger Algorithmenprogrammierung - deren Reaktionsmuster dennoch die Fähigkeiten von Amöben unterschreiten. In dieser Begegnung steckt die gesamte Geschichte der Evolution.
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